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<title>Konzern</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Konzern</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Als <b>Konzern</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">concernere</span> <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚(ver-)mischen‘</span>) bezeichnet man den <a href="Unternehmensverbindung" title="Unternehmensverbindung">Zusammenschluss</a> eines herrschenden und eines oder mehrerer abhängiger <a href="Unternehmen" title="Unternehmen">Unternehmen</a> zu einer wirtschaftlichen Einheit unter der Leitung des herrschenden Unternehmens, wobei jedes Unternehmen weiterhin einen eigenen <a href="Jahresabschluss" title="Jahresabschluss">Jahresabschluss</a> erstellt. Dafür geben die einzelnen Unternehmen ihre wirtschaftliche und finanzielle Unabhängigkeit auf, rechtlich bleiben die Unternehmen selbständig. Die dabei <a href="Verbundenes_Unternehmen" title="Verbundenes Unternehmen">verbundenen Unternehmen</a> nennt man <i>Konzernunternehmen</i>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Allgemeines">Allgemeines</h2></div>
<p>In der <a href="Betriebswirtschaftslehre" title="Betriebswirtschaftslehre">Betriebswirtschaftslehre</a> und dem <a href="Handelsrecht_(Deutschland)" title="Handelsrecht (Deutschland)">Handelsrecht</a> versteht man unter Konzern eine unter der einheitlichen Leitung eines herrschenden Unternehmens zusammengefasste <a href="Unternehmensgruppe" title="Unternehmensgruppe">Unternehmensgruppe</a>. Unter einheitlicher Leitung im Sinne des <a href="Konzernrecht_(Deutschland)" title="Konzernrecht (Deutschland)">Konzernrechts</a> stehen Unternehmen, zwischen denen ein <a href="Beherrschungsvertrag" title="Beherrschungsvertrag">Beherrschungsvertrag</a> besteht (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/__291.html">§&nbsp;291</a></span> <a href="Aktiengesetz" class="mw-redirect" title="Aktiengesetz">AktG</a>) oder von denen das eine in das andere eingegliedert ist (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/__319.html">§&nbsp;319</a></span> AktG).<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein Konzern besteht aus einem <a href="Mutterunternehmen" title="Mutterunternehmen">Mutterunternehmen</a> und einem oder mehreren <a href="Tochterunternehmen" class="mw-redirect" title="Tochterunternehmen">Tochterunternehmen</a>. Die Tochterunternehmen sind wirtschaftlich und finanziell gegenüber dem Mutterunternehmen unselbständig, rechtlich aber selbständig und erstellen eigene <a href="Bilanz" title="Bilanz">Bilanzen</a> und <a href="Gewinn-_und_Verlustrechnung" title="Gewinn- und Verlustrechnung">Gewinn- und Verlustrechnungen</a>, die dann in der <a href="Konzernbilanz" class="mw-redirect" title="Konzernbilanz">Konzernbilanz</a> und Konzernerfolgsrechnung zusammengeführt (<a href="Konzernabschluss" title="Konzernabschluss">konsolidiert</a>) werden. Je mehrgliedriger ein Konzern ist, umso häufiger werden Konzernebenen installiert, die jeweils einen <b>Teilkonzern</b> bilden. Dieser wird oft von einer Tochtergesellschaft der zweiten Ebene angeführt, deren Aufgabe in der Führung mehrerer Tochterunternehmen der dritten Ebene besteht.
</p><p>Der Begriff <i>Konzern</i> ist deutschen Ursprungs und auch in anderen deutschsprachigen Ländern gebräuchlich. Grundsätzlich aber ist er nicht immer begriffsidentisch übersetzbar. In der englischsprachigen Welt ist <i>concern</i> = „Firma, Unternehmen“ zwar geläufig, gilt jedoch als deutscher Import und wird nur selektiv verwendet. Gebräuchlich ist dort eher die „corporate group“ oder einfach „group“.
</p><p><a href="Umgangssprache" title="Umgangssprache">Umgangssprachlich</a> wird <i>Konzern</i> – bisweilen mit negativer <a href="Konnotation" title="Konnotation">Konnotation</a> – als Synonym für ein „mächtiges <a href="Gro%C3%9Funternehmen" title="Großunternehmen">Großunternehmen</a>“ verwendet, selbst wenn dieses rechtlich nicht als Konzern organisiert ist.
</p><p>Die Rechtsfigur des Konzerns ermöglicht den Aufbau eines wirtschaftlichen Imperiums mit geringem Anfangskapital. Wenn sich die Aktien eines Unternehmens in Streubesitz befinden, kann man bereits über eine relativ kleines Aktienpaket, in der Hauptversammlung über die Mehrheit der Stimmen verfügen und darüber Aufsichtsrat und Vorstand mit eigenen Leuten besetzen. Damit kann man die finanziellen Mittel dieses Unternehmens nutzen, um andere Unternehmen zu erwerben und so fort.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Als weltweit erster Konzern gilt die vom italienischen <a href="Bankier" class="mw-redirect" title="Bankier">Bankier</a> <a href="Cosimo_de%E2%80%99_Medici" title="Cosimo de’ Medici">Cosimo de’ Medici</a> gehaltene Unternehmensgruppe. De’ Medici hielt im Jahre 1458 Mehrheitsbeteiligungen an 13 Unternehmen, die alle seinen und den Namen eines Partners trugen und rechtlich selbständig blieben.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als die im Oktober 1886 in London gegründete <a href="Dynamit_Nobel" title="Dynamit Nobel">„Nobel Dynamite Trust Company Ltd.“</a> entstand, handelte es sich nach heutigem Verständnis um eine konzernbildende <a href="Holding" title="Holding">Holding</a>. Zu jener Zeit wurden Unternehmensverbindungen in Deutschland erstmals als „Conzern“ bezeichnet, vorher dominierten in der Wirtschaft Einzelunternehmen.
Die vereinzelt entstehenden frühen Konzerne bezeichnete man in der industrialisierten Welt mit allen möglichen Begriffen wie <a href="Trust_(Wirtschaft)" title="Trust (Wirtschaft)"><i>trust</i></a>, combination, combine, <a href="Syndikat" title="Syndikat">syndicat</a>, gemischtes Werk oder <a href="Fusion_(Wirtschaft)" title="Fusion (Wirtschaft)">Fusion</a>. In anderen Sprachgebieten setzte sich der deutsche <a href="Neologismus" title="Neologismus">Neologismus</a> „Konzern“ nicht durch, sodass konkurrierende Formulierungen dominant blieben. In den USA gibt es keinen einheitlichen Konzernbegriff wie in Deutschland, man spricht von „affiliated corporations“, „affiliated groups“, „groups of corporations“, „integrated companies“ oder „corporate groups“. Meist wird der Begriff „corporation“ als wichtigstem Bestandteil für Konzerngebilde auch dann verwendet, wenn es sich um einen Konzern handelt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>In der <a href="Gr%C3%BCnderzeit" title="Gründerzeit">Gründerzeit</a> bildeten sich weltweit die ersten Konzerne wegen des enormen <a href="Kapitalbedarf" title="Kapitalbedarf">Kapitalbedarfs</a> der Wirtschaft. Größere Unternehmen kauften kleinere auf und übten über sie Kontrolle aus – die Grundlage auch für die heutige Konzernbildung. Ab 1870 entstanden in den USA die <a href="Trust_(Wirtschaft)" title="Trust (Wirtschaft)">Trusts</a>, deren Komitee von Treuhändern (der „Board of Trustees“) sich lediglich mit der Verwaltung der Anteile der von ihm beherrschten Unternehmen befasste. Nachdem im Juli 1890 der <a href="Sherman_Antitrust_Act" title="Sherman Antitrust Act">Sherman Antitrust Act</a> in Kraft trat und alle die Handelsfreiheit beeinträchtigenden Trusts verbot, umging man dieses Gesetz durch die Gründung von <i>Holding Companies</i>. Berühmteste Gründung war im Oktober 1889 die <a href="ExxonMobil" title="ExxonMobil">„Standard Oil Company of New Jersey Holding“</a>, der Rechtsnachfolgerin des im Januar 1882 entstandenen „Standard Oil Trust“ – dem ersten bekannten Trust der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte. Die „Securities Holding Company“ erwarb gerade so viele Aktien, um die ausschlaggebende Stimmenzahl zur Einflussnahme zu besitzen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der US-Bundesstaat <a href="New_Jersey" title="New Jersey">New Jersey</a> ließ 1888 erstmals eine <a href="Holding" title="Holding">Holding</a> company zu und ebnete damit den Weg für Konzerne.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das deutsche Konzernrecht begann mit der Unternehmenskonzentration, die im Jahre 1864 einsetzte. Als sich 1864 das Kapital der Essener <a href="Alfred_Krupp" title="Alfred Krupp">Alfred-Krupp</a>-Gussstahlfabrik auf andere Unternehmen ausdehnte, kam es zur ersten deutschen Konzernbildung, und Krupp avancierte zum „Kanonenkönig“.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere Konzerne in Deutschland entstanden als „Syndicatsgesellschaften“ in der <a href="Montanindustrie" title="Montanindustrie">Montan-</a> und <a href="Kalibergbau" title="Kalibergbau">Kaliindustrie</a>.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hier blieben die Unternehmen wirtschaftlich selbständig, nur in Erzeugung und Absatz unterwarfen sie sich Beschränkungen. Weitere Konzerne schufen <a href="Hugo_Stinnes" title="Hugo Stinnes">Hugo Stinnes</a>, der unter der 1892 gegründeten <a href="Hugo_Stinnes_GmbH" title="Hugo Stinnes GmbH">Hugo Stinnes GmbH</a> einen unüberschaubaren Mischkonzern zusammenkaufte, oder die <a href="AEG" title="AEG">AEG</a>, die 1884 mit der <i>Städtischen Elektrizitätswerke Berlin AG</i> ihre Konzerntätigkeit aufnahm, und <a href="Siemens_%26_Halske" class="mw-redirect" title="Siemens &amp; Halske">Siemens &amp; Halske</a>. <a href="Friedrich_Flick" title="Friedrich Flick">Friedrich Flick</a> schlug als Direktor der „Actien-Gesellschaft <a href="Charlottenh%C3%BCtte" title="Charlottenhütte">Charlottenhütte</a>“ im September 1915 den Zusammenschluss seiner Firma mit dem „Cöln-Müsener Bergwerks-Aktienverein“ vor.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Das deutsche <a href="Konzernrecht_(Deutschland)" title="Konzernrecht (Deutschland)">Konzernrecht</a> entstand in der Folge als eigenständiges <a href="Rechtsgebiet" title="Rechtsgebiet">Rechtsgebiet</a> in der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a>.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Mai 1913 hatte sich das <a href="Reichsgericht" title="Reichsgericht">Reichsgericht</a> (RG) mit der Frage zu befassen, ob ein zwischen zwei <a href="Gesellschaft_(Gesellschaftsrecht)" title="Gesellschaft (Gesellschaftsrecht)">Gesellschaften</a> geschlossener <a href="Unternehmensvertrag" title="Unternehmensvertrag">Unternehmensvertrag</a> wegen Beschränkung der gewerblichen Freiheit der einen Gesellschaft nichtig sein kann.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Damit musste sich die <a href="Rechtsprechung" title="Rechtsprechung">Rechtsprechung</a> erstmals mit Fragen des Konzernrechts befassen, weil die eine Gesellschaft die Personalhoheit über die andere ausübte. In diesem „Petroleum-Urteil“ gelangte das RG zu der Auffassung, dass sich eine Gesellschaft ebenso wie eine <a href="Nat%C3%BCrliche_Person" title="Natürliche Person">natürliche Person</a> nicht selbst entmündigen könne.
</p><p>Einen wesentlichen Impuls zur Konzernbildung brachte die im neuen <a href="K%C3%B6rperschaftsteuergesetz_(Deutschland)" title="Körperschaftsteuergesetz (Deutschland)">KStG</a> vom März 1920 verschärfte Besteuerung der Fusion, das <a href="Schachtelprivileg" title="Schachtelprivileg">Schachtelprivileg</a> sowie die im Umsatzsteuerrecht entwickelte Organtheorie. Es kam zu Konzernbildungen insbesondere im Bereich der <a href="Metallurgie" title="Metallurgie">Metallurgie</a>, <a href="Schwerindustrie" title="Schwerindustrie">Schwerindustrie</a> und <a href="Chemische_Industrie" title="Chemische Industrie">chemischen Industrie</a>. Nach 1920 nahm das Tempo der Konzernbildung in Deutschland entscheidend zu.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die restriktive Steuergesetzgebung verhinderte jedoch die Gründung von Holdings mit <a href="Sitz_(juristische_Person)" title="Sitz (juristische Person)">Sitz</a> in Deutschland.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Frederick_Haussmann" title="Frederick Haussmann">Frederick Haussmann</a> legte im Jahre 1926 eine erste Monografie zum Recht der Unternehmenszusammenfassungen vor,<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> es folgte 1927 Heinrich Friedländer<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie 1931 <a href="Heinrich_Kronstein" title="Heinrich Kronstein">Heinrich Kronstein</a>.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Friedländer behandelte – anders als Haussmann – auch Details der Konzernbildung, beide Autoren befassten sich mit den Missbräuchen der Konzernbildung jedoch nur am Rande. Im Jahre 1927 galt 60&nbsp;% des deutschen Aktienkapitals als in Konzernen gebunden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Konzernrecht">Konzernrecht</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Deutschland">Deutschland</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Konzernrecht_(Deutschland)" title="Konzernrecht (Deutschland)">Konzernrecht (Deutschland)</a></i></div>
<p>Konzern und Konzernunternehmen sind in <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/__18.html">§&nbsp;18</a></span> <a href="Aktiengesetz_(Deutschland)" title="Aktiengesetz (Deutschland)">Aktiengesetz</a> <a href="Legaldefinition" title="Legaldefinition">legaldefiniert</a>, wonach ein herrschendes und ein oder mehrere abhängige Unternehmen unter der einheitlichen Leitung des herrschenden Unternehmens zusammengefasst als Konzern anzusehen sind. Selbst wenn keine Abhängigkeit vorhanden ist, bilden Unternehmen nach §&nbsp;18 Abs.&nbsp;2 AktG unwiderlegbar einen Konzern, wenn sie einheitlich geleitet werden. Der Begriff der „einheitlichen Leitung“ wird zwar im <a href="Aktienrecht" title="Aktienrecht">Aktienrecht</a> häufig verwandt, aber nicht definiert. Für die Zusammenfassung mehrerer rechtlich selbständiger Unternehmen unter „einheitlicher Leitung“ werden in <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/__18.html">§&nbsp;18</a></span> Abs. 1 AktG zwei <a href="Vermutung_(Recht)" title="Vermutung (Recht)">Vermutungsregelungen</a> aufgestellt:
</p>
<ul><li>Besteht eine Abhängigkeit nach <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/__17.html">§&nbsp;17</a></span> Abs. 1 AktG, so wird <i>widerlegbar</i> vermutet, dass eine einheitliche Leitung vorliegt.</li>
<li>Gemäß §&nbsp;18 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AktG wird die einheitliche Leitung <i>unwiderlegbar</i> vermutet,
<ul><li>wenn das abhängige Unternehmen einen <a href="Beherrschungsvertrag" title="Beherrschungsvertrag">Beherrschungsvertrag</a> zugunsten des herrschenden Unternehmens unterzeichnet hat oder</li>
<li>eine Eingliederung vorliegt, wonach eine Aktiengesellschaft in eine andere aufgenommen wird, die mindestens 95&nbsp;% des Kapitals der aufgenommenen Gesellschaft hält.</li></ul></li></ul>
<p>Das für den Konzern bestimmende Begriffsmerkmal der einheitlichen Leitung wurde aus einer Definition des <a href="Reichsfinanzhof" title="Reichsfinanzhof">Reichsfinanzhofs</a> (RFH) vom Januar 1930<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in das AktG vom Januar 1937 (§&nbsp;15 AktG a.F.) übernommen. Seither ist von einheitlicher Leitung auszugehen, wenn die Leitungstätigkeit in mindestens einem wesentlichen unternehmerischen <a href="Betriebliche_Funktion" title="Betriebliche Funktion">Entscheidungsbereich</a> (<a href="Beschaffung" title="Beschaffung">Beschaffung</a>, <a href="Produktion" title="Produktion">Produktion</a>, <a href="Vertrieb" title="Vertrieb">Absatz</a>, <a href="Finanzwesen" title="Finanzwesen">Finanzwesen</a>, <a href="Personalpolitik" class="mw-redirect" title="Personalpolitik">Personalpolitik</a>) ausgeübt wird. Die Leitung muss weder ausdauernd noch umfassend sein; sie kann sich vielmehr auch in einzelnen Leitungsmaßnahmen erschöpfen.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Leitung bedeutet, dass die eigenverantwortliche Tätigkeit des <a href="Vorstand" title="Vorstand">Vorstands</a> der beherrschten Gesellschaft (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/__76.html">§&nbsp;76</a></span> AktG) durch eine fremdbestimmte und weisungsgebundene Tätigkeit ersetzt wird (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/aktg/__308.html">§&nbsp;308</a></span> Abs.&nbsp;1 AktG). Einheitliche Leitung liegt auch vor, wenn Vorstand oder <a href="Gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrung_(Deutschland)" title="Geschäftsführung (Deutschland)">Geschäftsführung</a> mehrerer Unternehmen in <a href="Personalunion" title="Personalunion">Personalunion</a> besetzt sind.
</p><p>Im HGB fehlt eine Definition des Konzerns. Aus der Abgrenzung der in einen Konzernabschluss einzubeziehenden Unternehmen (§§ 290, 294 HGB) – Mutterunternehmen und alle Tochterunternehmen kann geschlossen werden, dass das HGB nur Unterordnungskonzerne kennt.<sup id="cite_ref-:0_19-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den IFRS findet sich demgegenüber eine Abgrenzung des Konzerns („ein Mutterunternehmen mit allen seinen Tochterunternehmen“, IAS 27.4). Da Tochterunternehmen über ihre Beherrschung durch ein Mutterunternehmen abgegrenzt werden, lässt sich auch hier ableiten, dass nur Unterordnungskonzerne betrachtet werden.<sup id="cite_ref-:0_19-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schweiz">Schweiz</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Konzernrecht_(Schweiz)" title="Konzernrecht (Schweiz)">Konzernrecht (Schweiz)</a></i></div>
<p>Der Konzern ist im <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweizer</a> Aktienrecht nur fragmentarisch im <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.fedlex.admin.ch/de/search?collection=classified_compilation&amp;classifiedBy=OR&amp;article=963">Art.&nbsp;963</a><span style="display:none"></span></span> <a href="Obligationenrecht_(Schweiz)" title="Obligationenrecht (Schweiz)">OR</a> als Zusammenfassung mehrerer Gesellschaften unter einheitlicher Leitung definiert. Kontrolliert danach eine rechnungslegungspflichtige juristische Person ein oder mehrere rechnungslegungspflichtige Unternehmen, so muss sie im Geschäftsbericht für die Gesamtheit der kontrollierten Unternehmen eine konsolidierte Jahresrechnung (Konzernrechnung) erstellen. Ein umfassendes Konzernrecht wie in Deutschland gibt es nicht.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In der Schweiz gibt es einige Konzerne von Weltrang wie etwa <a href="Nestl%C3%A9" title="Nestlé">Nestlé</a> oder die Pharma-<a href="Multinationales_Unternehmen" title="Multinationales Unternehmen">Multis</a> <a href="Novartis" title="Novartis">Novartis</a> und <a href="Hoffmann-La_Roche" class="mw-redirect" title="Hoffmann-La Roche">Hoffmann-La Roche</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Österreich"><span id=".C3.96sterreich"></span>Österreich</h3></div>
<p>In <a href="%C3%96sterreich" title="Österreich">Österreich</a> besteht kein gesetzlich kodifiziertes Konzernrecht. Vielmehr beruht es auf der österreichischen <a href="Fachliteratur" title="Fachliteratur">Fachliteratur</a> und <a href="Rechtsprechung" title="Rechtsprechung">Rechtsprechung</a>. In der Fachliteratur wird das österreichische Konzernrecht durch Peter Doralt geprägt, der zu Konzernfragen rechtsdogmatisch und auch rechtspolitisch in zahlreichen Veröffentlichungen Stellung genommen hat.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eine grundlegende Definition gibt beispielsweise aber <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Dokumentnummer=NOR12023113">§&nbsp;115</a></span> <a href="Gesetz_%C3%BCber_Gesellschaften_mit_beschr%C3%A4nkter_Haftung" title="Gesetz über Gesellschaften mit beschränkter Haftung">GmbH-Gesetz</a>:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Sind rechtlich selbständige Unternehmen zu wirtschaftlichen Zwecken unter einheitlicher Leitung zusammengefaßt, so bilden sie einen Konzern.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Insbesondere gelten schon zwei Unternehmen, „das herrschende und das abhängige Unternehmen zusammen als Konzern“.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere zentrale Regelungen finden sich im dritten Abschnitt des <a href="Unternehmensgesetzbuch" title="Unternehmensgesetzbuch">Unternehmensgesetzbuches</a> (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Dokumentnummer=NOR40188999">§§&nbsp;244 ff</a></span>) zum <a href="Konzernabschluss" title="Konzernabschluss">Konzernabschluss</a>. Das Körperschaftsteuergesetz 1988 spricht von „Unternehmensgruppe“ (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Dokumentnummer=NOR40168795">§&nbsp;9</a></span> KStG).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Andere_Staaten">Andere Staaten</h3></div>
<p>Über ein umfassendes systematisches Konzernrecht verfügen außer Deutschland nur <a href="Brasilien" title="Brasilien">Brasilien</a> (seit 1976), <a href="Portugal" title="Portugal">Portugal</a> (1986) oder <a href="Ungarn" title="Ungarn">Ungarn</a> (2006).<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ansonsten beschränken sich beispielsweise Belgien, die Niederlande oder Frankreich auf den Minderheitenschutz. Die <a href="Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Konzerne" class="mw-redirect" title="Liste der größten Konzerne">Liste der größten Konzerne</a> (gemessen am Umsatz) wird weltweit durch den Einzelhandelskonzern <a href="Walmart" title="Walmart">Walmart</a> angeführt, der in Deutschland scheiterte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Betriebswirtschaftliche_Formen">Betriebswirtschaftliche Formen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vertikaler_Konzern">Vertikaler Konzern</h3></div>

<p>Als einen vertikalen Konzern bezeichnet man Konzerne, die die vor- und nachgelagerten Stufen der eigentlichen <a href="Wertsch%C3%B6pfung_(Wirtschaft)" title="Wertschöpfung (Wirtschaft)">Wertschöpfung</a> bzw. <a href="Leistungserstellung" class="mw-redirect" title="Leistungserstellung">Leistungserstellung</a> umfassen, d.&nbsp;h. ein breites Spektrum der Leistungserstellung selbst abdecken und nicht von externen Unternehmen beziehen. Beispiel wäre dafür eine <a href="Unternehmensgruppe" title="Unternehmensgruppe">Unternehmensgruppe</a> der <a href="Montanindustrie" title="Montanindustrie">Montanindustrie</a>, die sowohl Kohle und Eisenerz abbaut als auch Stahl produziert und evtl. auch vermarktet.
</p><p>Allerdings ist diese Konzernform heutzutage zum Teil überholt – sie erweist sich in der modernen <a href="Wirtschaft" title="Wirtschaft">Wirtschaft</a> oft als unökonomisch. <a href="Rohstoffe" class="mw-redirect" title="Rohstoffe">Rohstoffe</a> für die Weiterverarbeitung, <a href="Zulieferer" title="Zulieferer">Zulieferungsteile</a> usw. produziert man heute nicht mehr selbst, sondern kauft sie bei wechselnden Lieferanten zu den jeweils günstigsten Preisen. Beispiel für diese Form der Produktion, auch <i><a href="Schlanke_Produktion" title="Schlanke Produktion">Lean Production</a></i> genannt, wären Unternehmen der <a href="Automobilindustrie" title="Automobilindustrie">Automobilindustrie</a> wie beispielsweise Daimler oder BMW.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Horizontaler_Konzern">Horizontaler Konzern</h3></div>

<p>Diese Form ist eine alte, aber immer noch aktuelle <a href="Gesellschaftsrecht" title="Gesellschaftsrecht">gesellschaftsrechtliche</a> Konstruktion. Man versteht darunter Unternehmen, die auf der gleichen <a href="Verarbeitungsstufe" title="Verarbeitungsstufe">Produktions-</a> oder <a href="Handelsstufe" title="Handelsstufe">Handelsstufe</a> arbeiten. So produziert der <a href="Volkswagen_AG" title="Volkswagen AG">Volkswagen</a>-Konzern vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine alles. Dabei wird versucht, im Allgemeinen eine Monopolstellung in ihrem Markt durch Eingliederung oder Verdrängung von Konkurrenten zu erreichen.
</p><p><a href="Aldi_Nord" class="mw-redirect" title="Aldi Nord">Aldi Nord</a> und <a href="Aldi_S%C3%BCd" class="mw-redirect" title="Aldi Süd">Aldi Süd</a> bilden einen <i>horizontalen Konzern</i>.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lateraler_Konzern">Lateraler Konzern</h3></div>

<p>Der <i>laterale Konzern</i>, auch <a href="Mischkonzern" class="mw-redirect" title="Mischkonzern">Mischkonzern</a>, Konglomerat oder anorganischer Konzern genannt, besteht aus Unternehmen, die in unterschiedlichen Bereichen tätig sind. Die einzelnen Unternehmen haben nur geringe geschäftliche Beziehungen untereinander.
</p><p>Als multinationale Konzerne werden des Weiteren jene Konzerne bezeichnet, die Standorte in mehreren Staaten besitzen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Entstehung_von_Konzernen">Entstehung von Konzernen</h2></div>
<p>Häufig ergeben sich Konzerne als Folge organischen Wachstums, das die Gründung von Tochterunternehmen als zweckmäßig erscheinen lässt. Daneben führen auch gezielte Expansions- und Diversifikationsstrategien zur Bildung von Konzernen bzw. deren Erweiterung (vertikale und/oder horizontale Expansion sowie laterale Expansion oder Diversifikation, <a href="Outsourcing" title="Outsourcing">Outsourcing</a>). Zudem kann auch das Motiv, Transparenz zu verhindern, zur Verschachtelung von Konzernunternehmen führen.
</p><p>Das Konzerngebilde wirft zum einen Fragen auf nach der rechtlichen Zuständigkeit und Verantwortung für Finanzrisiken im Konzern, der Thematik von verdeckten Sacheinlagen und Nachgründungen im Konzern oder der Haftung aufgrund von Konzernbesicherungsverhältnissen (siehe <a href="Konzernhaftung" title="Konzernhaftung">Konzernhaftung</a>). Auch das Steuerrecht entwickelt im Konzerngebilde eine eigenständige, über die einzelne Konzerngesellschaft als Steuersubjekt hinausgehende Bedeutung (Konzern-Steuerpolitik, <a href="Organschaft" title="Organschaft">Organschaft</a>). Schließlich gewinnt im Konzern auch die Bilanzierungspolitik als Mittel der Ergebnissteuerung (zum Beispiel phasengleiche Gewinnvereinnahmung, Verrechnungspreisstrategien: <a href="Fremdvergleichsgrundsatz" title="Fremdvergleichsgrundsatz">Fremdvergleichsgrundsatz</a> „arm’s length“, bilanzielle Behandlung derivativer <a href="Firmenwert" class="mw-redirect" title="Firmenwert">Firmenwerte</a>) ein besonderes Gewicht. Die <a href="Globalisierung" title="Globalisierung">Globalisierung</a> der Wirtschaft führt zu neuen Fragestellungen des internationalen Konzernrechts.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau">Aufbau</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Muttergesellschaft">Muttergesellschaft</h3></div>
<p>Eine <a href="Mutterunternehmen" title="Mutterunternehmen">Muttergesellschaft</a> beteiligt sich an anderen Unternehmungen und übernimmt die Verwaltung und Führung für die dann so genannten <a href="Tochtergesellschaft" title="Tochtergesellschaft">Tochtergesellschaften</a>. Sie ist jedoch noch im angestammten Gebiet der Produktion und des Verkaufs tätig. Man spricht somit von einer <i>Mischholding</i>, die eine Doppelfunktion hat.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Holding-Gesellschaft">Holding-Gesellschaft</h3></div>
<p>Die <a href="Holding" title="Holding">Holding</a> als eine spezielle Form der Muttergesellschaft ist eine Finanz- und Dachgesellschaft, die aber keine Betriebstätigkeit ausübt – außer den <a href="Kapitalbeteiligung" title="Kapitalbeteiligung">Kapitalbeteiligungen</a> an ihren Tochtergesellschaften – und keinen Kundenkontakt führt. Die Vorteile der Holding sind die einfachere Führung des Konzerns und das steuerrechtliche Holdingprivileg, durch das sie keine Gewinnsteuern zahlen muss.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Aktiengesetz" class="mw-redirect" title="Aktiengesetz">Aktiengesetz</a>, <a href="Handelsgesetzbuch" title="Handelsgesetzbuch">HGB</a></li>
<li><a href="Verbundenes_Unternehmen" title="Verbundenes Unternehmen">Verbundenes Unternehmen</a></li>
<li><a href="Kartell" title="Kartell">Kartell</a></li>
<li><a href="Trust_(Wirtschaft)" title="Trust (Wirtschaft)">Trust</a></li>
<li><a href="Organschaft" title="Organschaft">Organschaft</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Volker Emmerich, Mathias Habersack: <i>Aktien- und GmbH-Konzernrecht.</i> 5. Auflage, München 2008, ISBN 3-406-55915-8.</li>
<li>Friedrich Hoffmann (Hrsg.): <i>Konzernhandbuch.</i> Wiesbaden 1993, ISBN 3-409-19953-5.</li>
<li>Klaus Herkenroth, Oliver Hein, Alexander Labermeier, Sven Pache, Andreas Striegel, Matthias Wiedenfels: <i>Konzernsteuerrecht.</i> Gabler, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-8349-0474-4.</li>
<li>Thomas Löding, Kay Oliver Schulze, Jutta Sundermann: <i>Konzern, Kritik, Kampagne! Ideen und Praxis für soziale Bewegungen.</i> VSA-Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3-89965-199-5.</li>
<li>Peter Melicharek, Veronika Haberler: <cite style="font-style:italic">Konzernleitung durch die (österreichische) Privatstiftung und der automatisch ausgedehnte Zustimmungsvorbehalt</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Aufsichtsrat aktuell</cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>4</span>. Linde, 2013 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.advocatur-bureau.at/publikationen/Peter_Melicharek-Veronika_Haberler-Konzernleitung_durch_die_Privatstiftung_und_der_automatisch_ausgedehnte_Zustimmungsvorbehalt-AR_aktuell_2013-4.pdf">advocatur-bureau.at</a> [PDF]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Konzern&amp;rft.atitle=Konzernleitung+durch+die+%28%C3%B6sterreichische%29+Privatstiftung+und+der+automatisch+ausgedehnte+Zustimmungsvorbehalt&amp;rft.au=Peter+Melicharek%2C+Veronika+Haberler&amp;rft.date=2013&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=4&amp;rft.jtitle=Aufsichtsrat+aktuell&amp;rft.pub=Linde" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Eberhard Scheffler: <i>Konzernmanagement. Betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen der Konzernführungspraxis.</i> 2. Auflage, Vahlen, München 2005, ISBN 3-8006-3097-4.</li>
<li><a href="Manfred_Schulte-Zurhausen" title="Manfred Schulte-Zurhausen">Manfred Schulte-Zurhausen</a>: <i>Organisation.</i> 3. Auflage, Vahlen, 2002, ISBN 3-8006-2825-2.</li>
<li>Manuel René Theisen: <i>Der Konzern. Rechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen der Konzernunternehmung.</i> 2. Auflage, Schäfer-Poeschel, 2000, ISBN 3-7910-1487-0.</li>
<li>Klaus Werner: <i>Das neue Schwarzbuch Markenfirmen. Die Machenschaften der Weltkonzerne.</i> Ullstein, Neuauflage 2006, ISBN 3-548-36847-6.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/2003/10/Medici/seite-3"><i>Der erste Konzern der Welt</i></a>, Zeit online vom 27. Februar 2003</span>
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</li>
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<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable" style="border-top-style: solid; border-top-width: 1px; clear: both; font-size:95%; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="Vorlage_Rechtshinweis"><div class="noviewer noresize nomobile" style="display: table-cell; padding-bottom: 0.2em; padding-left: 0.25em; padding-right: 1em; padding-top: 0.2em; vertical-align: middle;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"></span></div>
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